Führungszeugnis

führungszeugnis

Früher war der Begriff Führungszeugnis noch bekannt unter dem polizeilichen Zeugnis. Der Sinn dahinter hat sich allerdings nicht verändert. Das Zeugnis ist unter anderem bekannt unter den Namen Strafregisterzug und Strafregisterbescheinigung. Letztendlich soll die behördliche Bescheinigung die Vergehen und Taten einer bestimmten Person aufdecken. Alle die im Strafregister eingetragenen Tätigkeiten werden dort noch einmal erläutert und aufgeführt. Zuständig dafür in Deutschland ist das Bundesamt für Justiz. Worauf es zu achten gilt, soll der folgende Infoartikel zeigen.

führungszeugnis

Welche Arten gibt es?

Bevor ein Zeugnis beantragt wird, sollte man sich über die verschiedenen Typen informieren. Denn je nach Situation empfiehlt sich ein anderes. Unterschieden werden dabei zwischen:

-> privates Zeugnis

-> erweitertes Zeugnis

-> europäisches Zeugnis

-> behördliches Zeugnis

Die erste und einfachste Variante stellt das private Zeugnis dar. Das reicht den meisten Arbeitgebern vollkommen aus. Allerdings nur, wenn der Arbeitgeber gewilligt ist es vorzulegen. Beim erweiterten werden auch Minderjährige und Jugendliche beachtet. Das europäische trifft hingegen auf die Mitgliedsstaaten der EU zu. Am Schluss gibt es noch das behördliche Zeugnis. Hier erhalten ausschließlich Behörden eine Auskunft aus dem Bundeszentralregister.

Gibt es Voraussetzungen?

Selbst beim Antrag auf ein Führungszeugnis müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Das betrifft zuerst das Alter von mindestens 14 Jahren. In solchen Fällen wird jedoch meist eine Unterschrift der gesetzlichen Vertreter benötigt. Zudem muss jeder einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen. Das kommt ganz auf die Art des Antrags an. Das Ganze dauert dann etwa 3 Wochen.